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Leistungsbericht Kapitel 4 | 22. Bericht
Aufgrund des vermehrten Abrufs planen alle Anstalten auch 2021 bis 2024 mit steigenden Datenvolumina und folglich höheren Bereitstellungskosten. Während sich die Bereitstellungs- kosten 2017 bis 2020 noch auf 139,9 Mio. € beliefen, werden sie für 2021 bis 2024 bereits mit 223,1 Mio. € angenommen. Das entspricht einem Zuwachs von 60 % und einer durchschnittli- chen jährlichen Steigerung von 15 %. Im Einzelnen betrachtet, plant die ARD bei den Bereit- stellungskosten einen durchschnittlichen jährlichen Kostenanstieg von 17 %. Das ZDF rechnet mit jährlichen Zuwachsraten von 13 %, Deutschlandradio mit 19 % und ARTE mit 1 %.
Abb. 19
Telemedien­Bereitstellungskosten bei ARD und ZDF 2013 bis 2024 (in Mio. €)
40 35 30 25 20 15 10
5 0
3.4
2013
2014 2015
2016 2017
2018 2019
2020 2021
2022 2023 2024
ARD ZDF
70
Tz. 58
Die folgende Gra k verdeutlicht die langfristige Entwicklung der Telemedienkosten der ein- zelnen ARD-Landesrundfunkanstalten seit 2013 (ohne Kosten für gemeinschaftliche Angebote, Videotext und Barrierefreiheit).
Die Kosten 2021 bis 2024 steigen über alle Anstalten um 16 % im Vergleich zu 2017 bis 2020. Die prozentual höchsten Kostenzuwächse zeigen sich beim MDR (+30 %) und RBB (+20 %), die geringsten Anstiege gab es bei HR (+9 %) und SWR (+10 %).
Die Gesamtkosten des MDR steigen um 30,3 Mio. € auf 129,6 Mio. €. Beim WDR nehmen die Kosten 2021 bis 2024 im Vergleich zu 2017 bis 2020 um 20,4 Mio. € auf 155,2 Mio. € zu.
Telemedienkosten der Landesrundfunkanstalten der ARD


































































































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